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Kleine Checkliste für den Grundstückskauf

Kleine Checkliste für den Grundstückskauf

Home Schriftzug auf Boden mit Herbsthintergrund

Geeigneter Wohnraum wird immer knapper, die anhaltende Niedrigzinsphase kurbelt kontinuierlich den Immobilienmarkt an und erschwingliche Häuser, die den eigenen Ansprüchen genügen, sind schwer zu finden. Dennoch träumen viele Menschen von der eigenen Immobilie. Anstatt eine Bestandsimmobilie zu suchen, wird oft ein Neubau in Erwägung gezogen.

Die Wahl des richtigen Grundstückes ist hierbei eine der wichtigsten Entscheidungen, denn nur, wenn die Qualität des Grundstückes und die vorherrschende Infrastruktur sorgfältig bedacht sind, wird Ihre Immobilie über die Jahre eine maximale Wertsteigerung erfahren.

Wenn Sie keine Bestandsimmobilie erwerben, sondern hingegen ein Grundstück kaufen und Bauherr werden möchten, haben wir Ihnen, zu Ihrer Hilfestellung, einige wichtige Fragen zusammengestellt, die Sie vor dem Erwerb eines Baugrundstückes klären sollten:

 

Ist das ausgewählte Grundstück für das Bauvorhaben geeignet?

Nicht auf jedem für baureif erklärtem Land ist jede Baumaßnahme rechtlich zulässig. Sehen Sie im Bauamt der Gemeinde einen Bebauungsplan ein und stellen Sie ggfs. eine Voranfrage für Ihr Bauvorhaben. Prüfen Sie zudem das Alt- sowie das Baulastenverzeichnis für das Grundstück.

 

Erstellung eines Bodengutachtens?

Endgültige Klarheit über die Beschaffenheit und Tragfähigkeit eines Baugrundes verschafft Ihnen ein Bodengutachten. Im Hinblick auf die potenziellen Kostenfallen, sind die etwa 1.000,- Euro für ein entsprechendes Gutachten sehr gut investiertes Geld. Zusätzlich können Sie im Kaufvertrag eine Regelung für das etwaige Vorhandensein von Altlasten treffen.

 

Wie ist das Grundstück erschlossen?

Erkundigen Sie sich über die Erschließung. Ist das Baugrundstück noch nicht an das öffentliche Entwässerungssystem angeschlossen, kommen zusätzliche Kosten auf Sie zu. Ebenfalls sollten Sie in Erfahrung bringen, ob Kostenbescheide für die Maßnahmen des Straßenausbaus bereits zugegangen sind. Kostenschuldner ist immer der zum Zeitpunkt der Zustellung des Kostenbescheides im Grundbuch eingetragene Eigentümer.

 

Wie sehen die Eintragungen im Grundbuch aus?

Bevor Sie einen Kaufvertrag unterzeichnen, lassen Sie sich vom Verkäufer einen aktuellen Grundbuchauszug vorlegen. So sehen Sie im Vorfeld die genauen Besitzverhältnisse, etwaig bestehende Rechte sowie Lasten auf dem Grundstück und historische Angaben. Bestehende Wege- und Leitungsrechte zu Ihren Lasten, könnten beispielsweise die Bebauungsmöglichkeiten erheblich einschränken oder sogar ausschließen.