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Solarstrom ist die beliebteste Klimaschutzmaßnahme

Solarstrom ist die beliebteste Klimaschutzmaßnahme

Geldmünzen und Geldschein

Das durch den Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW Solar) beauftragte Meinungsforschungsinstitut „Yougov“ hat über 2.000 Bürger und Bürgerinnen zum Thema Klimaschutz und Klimaschutzmaßnahmen befragt. In der Umfrage werden Klimaschutzmaßnahmen benannt und diese wertet die beliebtesten Maßnahmen aus. Das Ergebnis der Umfrage überrascht nicht, denn als Spitzenreiter der beliebtesten Maßnahmen ergab sich die Verwendung von Solarenergie.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes für Solarwirtschaft, bestätigt die Notwendigkeit zum Ausbau von Solarflächen, wie z.B. Solardächer, wenn die gesteckten Klimaziele erreicht werden sollen. Hierfür müsste die Sonnenstromernte in den nächsten zehn Jahren mindestens verdreifacht werden. Diese Maßnahme ist nicht nur umweltfreundlich, sondern steht auch in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Etwa die Hälfte der Umfrageteilnehmer befürworten außerdem Klimaschutzmaßnahmen, wie z.B. die Förderung von Windenergien, Elektroautos, die Einführung einer Kerosinsteuer auf Inlandsflüge, Tempolimit auf Autobahnen und verschärfte Pflichten zur Gebäudedämmung.

Die in Deutschland installierten 1,7 Millionen Solaranlagen produzierten im ersten Halbjahr 2019 rund 24,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Nicht nur Klimaschutzmaßnahmen sprechen für die Solarenergie. Denn Solarenergie hilft, die Lücke bei dem Strombedarf durch den Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom zu schließen. Herr Körnig zeigt sich erfreut über die Entscheidung der Bundesregierung, den Förderdeckel für Solarstrom von Hausdächern zu streichen. Dieser Förderdeckel sollte bei einer Marke von 52 Gigawatt Leistung, die Solaranlagen erbringen, greifen.

Der BSW Solar rechnete bis vor kurzem damit, dass dies bereits im Frühjahr oder Sommer 2020 erreicht wäre und prognostizierte, dass der Solarausbau dann um ein Drittel des derzeitigen Volumens schrumpfen könnte. Aktuell sind nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums rund 47,8 Gigawatt Solarleistung auf Dächern installiert. Union und SPD haben jetzt aber entschieden, den Deckel aufzuheben. Das ist im neuen Klimapaket festgelegt. Dieses soll noch in diesem Jahr im Bundeskabinett beschlossen werden und dann den Weg durch Bundestag und Bundesrat gehen.

Derzeit erhalten Hausbesitzer für den selbst erzeugten Solarstrom bei Einspeisung, eine Einspeisevergütung von 10,33 Cent pro kWh. Diese ist für 21 Kalenderjahre garantiert. Das ist nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW etwa das Doppelte des aktuellen Börsenstrompreises. Noch besser ist der Vorteil beim Eigenverbrauch: Dabei sparen die Hausbesitzer die Bezugskosten ein. Sie betragen aktuell nach Angaben des Portals energie-fachberater.de etwa 30 Cent pro kWh.

Neben dem Klimaschutz ist dies also auch ein deutlicher finanzieller Anreiz, eine Solaranlage zu installieren.