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Von Futterhäuschen und Meisenknödeln…

Von Futterhäuschen und Meisenknödeln…

Home Schriftzug auf Boden mit Herbsthintergrund

In Deutschland ist es Tradition, Vögeln im Winter Futter anzubieten. Diese ist sehr beliebt und ein Naturerlebnis, von dem gerade auch Kinder und Jugendliche wichtige prägende Eindrücke gewinnen können. Bitte verwechseln Sie derartige Fütterungen nicht mit Artenschutz von bedrohten Vogelarten, denn von diesen Nahrungsdarreichungen profitieren fast ausschließlich wenig bedrohte Arten.

Damit Ihnen die Fütterungen viel Freude bereiten, beantworten wir hier einige spezifische Fragen:

 

Wie ist die Fütterungszeit?

Diese sollte im November beginnen und reicht gerne bis ins neue Jahr, Ende Februar. Sind die Temperaturen sehr niedrig wie auch frostig, oder liegt sogar Schnee, können Sie auch früher mit der Nahrungsausgabe beginnen und entsprechend länger Futter anbieten.

 

Wie stelle ich die Hygiene sicher?

Die Sauberkeit spielt eine wichtige Rolle, ist aber im Winter durch die niedrigen Temperaturen einfacher zu realisieren. Wählen Sie Futterspender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. So wird das Futter nicht verdorben. Bringen Sie den Futterspender so an, dass er bei Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann. Achten Sie darauf, den Futterspender an einem übersichtlichen Platz aufzuhängen, an den andere “Räuber“, wie etwa die Nachbarskatze, nicht heranlangen können. Es ist von Vorteil, wenn Büsche und Bäume in der Nähe stehen, aber wahren Sie idealerweise Abstand zu Glasscheiben. Diese könnten beim Anflug zur tödlichen Falle werden.

Geeignete Futterspender sind “wartungsfrei“. Mit diesen Futtersilos können Sie Futter für einen längeren Zeitraum anbieten. Sie müssen normalerweise nur vor und nach der Wintersaison gereinigt werden. Sollten Sie ein herkömmliches Futterhäuschen nutzen, reinigen Sie es bitte regelmäßig mit heißem Wasser und legen täglich nur wenig Futter nach. Tragen Sie bei der Reinigung Handschuhe.

 

Was sollte ich füttern?

Als Basis eignen sich Sonnenblumenkerne, denn diese werden von fast allen Arten gefressen. Wenn die Kerne ungeschält sind, fällt zwar mehr Abfall an, dafür verweilen die Vögel aber länger. Natürlich können Sie auch Futtermischungen für spezielle Arten kaufen und anbieten.

Insbesondere Meisen lieben auch Gemische aus Fett und Samen, die Sie selbst herstellen oder als Meisenknödel kaufen können. Achtung: Achten Sie beim Kauf von Meisenknödeln und ähnlichen Produkten darauf, dass diese nicht, wie leider noch häufig üblich, in Plastiknetzen eingewickelt sind. Vögel können sich mit ihren Beinen darin verheddern und schwer verletzen. Keinesfalls sollten Sie salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt und schnell verdirbt.

 

Wen kann ich als Essensgast erwarten?

Ihre häufigsten Gäste werden Meisen, Finken und Sperlinge sein. Aber auch Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Amseln und Wacholderdrosseln oder auch der Zaunkönig überwintern bei uns.

Für sie können Sie gerne Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie in Bodennähe anbieten. Auch hierbei ist darauf zu achten, dass dieses Futter nicht verdirbt. Es gibt spezielle Bodenfutterspender, die sich dafür besonders eignen.